Katastrophenschutzübung Gegen 7:15h wurde mittels Sirenenalarm der Katastrophenschutzzug der Feuerwehren aus Neu-Eichenberg, bestehend aus den beiden Tragkraftspritzenfahrzeugen-Wasser (TSF-W) der Feuerwehren Eichenberg und Hermannrode und dem LF 8/6 und MTF aus Hebenshausen, alarmiert. Die Neu-Eichenberger Feuerwehren trafen sich am Feuerwehrhaus in Hebenshausen um gemeinsam in den Bereitstellungsraum nach Großalmerode auszurücken. Nach warten auf einen Einsatzbefehl in Großalmerode ging es endlich los in das Schadensgebiet - den Kaufunger Wald. Am Waldrand angekommen hieß es wieder erst einmal warten. Inzwischen hat sich dem Neu-Eichenberger Löschzug ein weiteres Fahrzeug angeschlossen, der Schlauchwagen mit 1000m B-Schläuchen (SW 1000) aus Sontra.

Gegen 11:30h ging es dann endlich los. Nach längerer Fahrt durch den Wald kam der Neu-Eichenberger Löschzug an dem zugewiesenen Einsatzort an, wo auch schon der Löschzug der Feuerwehren aus Bad-Sooden Allendorf in Bereitschaft stand. Dort galt es ein Feuer, welches den Waldweg blockierte, zu löschen. Nachdem das Feuer gelöscht und der Waldweg geräumt war sind wir gemeinsam mit den Feuerwehren aus Bad-Sooden Allendorf durch den Wald auf den Weg zum Sammelpunkt nach Kleinalmerode gefahren. Nach einem kräftigen Mittagessen ging es zurück nach Hebenshausen, wo wir dann gegen 16:00h endlich unser Wochenende genießen konnten.

Die Gesamtlage der Katastrophenschutzübung stellte sich wie folgt dar:
Die fast eintausend alarmierten Helfer teilten sich auf 14 Einsatzstellen auf. Die ersten Alarmierungen begannen um 6:00 Uhr in der früh. Die Einsatzkräfte wurden bei den folgenden Einsatzstellen eingesetzt: Busunfall in Höhe des Jägerdenkmals, Brand am Bilstein, Flugzeugabsturz am Bilstein, vermisste Personen in Höhe des Bilstein und im Roten See, ein weiterer Brand an der Oskar Müller Eiche und in der Nähe des Umschwangs. Das THW baute eine Löschwasserrückhaltung auf, das Rote Kreuz einen Verletztensammelplatz auf dem Sportplatz in Kleinalmerode. Zur Unterstützung der Feuerwehren löschte die BGS Fliegerstaffel aus Fuldatal mit einigen Hubschraubern schwierig zu erreichende Feuerstellen. Mit einem Leopard-Bergepanzer räumte die Bundeswehr schwer begehbare Wege frei. Der Rettungshundeverein, Ortsgruppe Werra-Meißner, wurde eingesetzt um vermisste Personen im Bereich des Bilstein zu suchen und zu bergen. Die besonderen Herausforderungen bei der Alarmierung und der Funkverbindungen vor Ort sorgten dafür, dass sich auch bei dieser Katastrophenschutzübung eine Eigendynamik entwickelt hat, die jedoch zu einem positiven Verlauf der gesamten Übung führte. Das Übungsende stellte sich um ca.14:30 Uhr ein.

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